Museum für Druckgeschichte und Buchherstellung e.V.

Museum für Druck­geschichte und Buch­herstellung e.V.

200 Jahre Druckgeschichte

Kein klassisches Museum – bei uns wird gearbeitet


Das Museum für Druckgeschichte und Buchherstellung bietet fast 200 Jahre Druckgeschichte zum Anfassen und Mitmachen. Unsere Ausstellungsstücke sind keine im üblichen Sinne, denn alle werden noch für die tägliche Buchproduktion genutzt. Ganz ohne Glaskästen, Hinweistafeln und Absperrungen zeigen wir auf knapp 200 Quadratmetern nicht nur alle vier Druckverfahren, sondern auch alle Arbeitsschritte der Buchherstellung.

Die künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen gehören seit März 2018 laut UNESCO-Kommission zum bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Was Sie hier finden?

Über 10 Tonnen Schriftsatz und zahlreiche Holzschriften; ein knappes Dutzend Hochdruckpressen und -maschinen, von der fast 200 Jahre alten Dingler Kniehebelpresse, über eine Grafix-Andruckpresse bis zu einem Heidelberger Tiegel (ca. 1982); eine Heidelberger KOR Offsetmaschine (1965), eine Radiertiefdruckpresse (ca. 1920), eine komplette Steindruckerei sowie ein Siebdruckkarussell; diverse Reproduktionsgeräte; eine vollständige Buchbinderei mit VEB-Polygraph-Brehmer Fadenheftmaschine (1965), Heißfolienprägepresse EBO (1975), Prägnant, Reliefdruckmaschine – und noch vieles mehr.

Und das ganz besondere daran?

Ein Museum, das nicht museal ist, das lebt, das produziert, in dem Bücher komplett gefertigt werden. In dem es nach Farbe riecht und selbst die Putzlappen authentisch sind. Ein Museum, das täglich sein Antlitz wechselt, weil ständig neue Werke entstehen und kein Stillstand herrscht.
Ein Museum, dem die Schwarze Kunst so sehr am Herzen liegt, dass es diese Begeisterung mit Ihnen teilen will.

Weitere Informationen zu unseren Kursangeboten, Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter:
www.museum-druckgeschichte.de


Anfahrt und Kontakt