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Nina Neumann

VITA

geboren 1946 in dem kleinen Dorf Jandoby der ehemaligen Autonomen Sowjetrepublik Tschuwaschien, aufgewachsen in ärmlich­sten Verhältnissen. Sie besuchte das Gymnasium und studierte nach dem Abitur in Moskau an der Hochschule für Energiewissenschaft. 1978 zog sie nach Riga und leitete fast zwanzig Jahre lang als Diplomingenieurin eine Abteilung der städtischen Architekturverwaltung. Sie ist in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller Walter Neumann verheiratet und lebt seit zwölf Jahren in Deutschland. Bereits während der Schulzeit und des Studiums erlernte sie die deutsche Sprache. In Riga war sie Mitglied des deutsch-let­tischen Kulturvereins und wirkte an deutsch­spra­chigen Kultur- und Literatursendungen des Rigaer Rundfunks mit. Sie beschäf­tigte sich mit deutscher Literatur, besonders mit Lyrik. In Deutschland intensivierte sie ihre Studien der Literatur und begann Gedichte und Prosa in deutscher Sprache zu schreiben. Seither hat sie Gedichte in etlichen Anthologien und in einer kleinen Privatausgabe publiziert, mit der sie viel Erfolg hatte und die schnell vergriffen war. Für ihre klare und bildhafte Poesie erhielt sie ebenso Anerkennung wie für ihre einfühlsam das entbehrungsreiche Leben ihrer Kindheit schildernde Prosa. Sie war Kreis-Beste im Lyrikwettbewerb des Landes Baden-Württemberg 1999 und erhielt 2006 den 2. Preis im Literaturwettbewerb der Esslinger „Künstlergilde“.

PUBLIKATIONEN

Föhn

IM VERLAG SIND ERSCHIENEN

PRESSESTIMMEN

Ihre Gedichte sind damit ganz aktuell, nimmt sie doch Anteil an dem für so vielen Menschen unerträglichen Leid auf dem Erdball. Die Dichterin vermag es mitten ins Herz vieler, die die Flut der aufwühlenden Medien tagtäglich über sich ergehen lassen (müssen), zu treffen.
Sibylle Hoffman, Südkurier

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