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Axel Sanjosé

Gelegentlich Krähen

Gedichte

Genre: Lyrik
Seiten: 80
ISBN: 3-935221-36-3
Bemerkung

EUR 12,00

Anzahl

Gelegentlich Krähen ist der erste Gedichtband von Axel Sanjosé und enthält Texte aus den letzten siebzehn Jahren. Vielleicht kann man sein poetisches Verfahren als rhythmische Verknappung von Sachverhalten bezeichnen oder als paralinguistisches Forschen, vielleicht auch nicht. Während einer Lesung sagte ein Zuschauer, er habe bei jedem Gedicht den Eindruck, es sei zuvor etwas Schreckliches geschehen, man wisse nur nicht genau, was.

PRESSESTIMMEN

"In den Gedichten von Axel Sanjosé arbeitet ein zwischen Ding und Wort vermittelndes Bewusstsein, das Sprachbewegungen immer auch poetologisch begleitet. Wahrnehmungen werden vielsprachig und formbildnerisch ausdifferenziert; Reminiszenzen an biographische, landschaftliche und poetische Topographien leuchten auf. Eine zuweilen fast schon erzählende Dichtung entfaltet sich, die dem eigenen Rückgriff auf Tradition ebenso standhält wie sie sich den Ausbruch in offenere Schreibverfahren nicht versagt. Und immer ist da eine von allen Schlacken befreite, präzis artikulierte Bildlichkeit. Verdeckt halten diese Gedichte ihre Karten offen."
Michael Lentz

Ohne jegliche Schönfärberei geht er auf unseren historischen Ort ein, nämlich auf die Posthistoire...Das ist die Grundbewegung in diesen Gedichten - eine befreiende, eine im ursprünglichen Sinn des Wortes ent-täuschende.
Was Sanjosé expliziert, ist die Grammatik der menschlichen Mühsal.
Diese Gedichte sind nicht statisch - suchen eben nicht, die Geschichte aus lauter missverstandenem Nietzscheanismus zu überwinden. Sie kommen analytisch - aber nicht zuletzt auch empathisch - daher, als versteckte Aufforderung an den Leser, sich auf die Faktizität der Unsicherheit, des Leidens einzulassen und dabei seine Ur-Identität freizulegen.
Richard Dove, Literaturkritik.de

Kurios klingt der Titel des Debütbands von Axel Sanjosé: "Gelegentlich Krähen". Doch er spiegelt wunderbar die Beschaulichkeit seiner Gedichte, aus der den Betrachter hin und wieder Vögel und anderes Getier reißen.Nie zuvor wurde einem die Poesie der Philologie so anschaulich vor Augen geführt.
Tobias Lehmkuhl, Berliner Zeitung

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